Chorleiter

Hubert Voigt
Hubert Voigt wurde 1944 in der Nähe von Altenburg in Ostthüringen geboren. In den sechziger Jahren absolvierte er ein Studium an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar und erhielt dort seine Ausbildung zum Chordirigenten und Musikpädagogen. Nach der Tätigkeit als Musiklehrer in Lobenstein und Suhl arbeitete Voigt 1971/72 im Kulturhaus Suhl in der Branche Dramaturgie und Werbung. Hier knüpfte er enge Kontakte mit dem späteren Gönner des Knabenchores, Siegfried Geißler, Chefdirigent der Suhler Philharmonie 1965-1980. Gleichzeitig mit der Rückkehr in den Schuldienst 1972 begann Voigt in Eigeninitiative mit dem Aufbau eines Knabenchors, den er bis 1978 in Eigenregie weiterführte.

Im August 1978 erfolgte die Eingliederung in die neuformierte Suhler Philharmonie. Siegfried Geißler erinnert sich: „Im Hinblick auf die kulturelle Entwicklung des damaligen Bezirkes Suhl wollte ich durch unterschiedliche musikalische Genres und Ensemblevariationen eine höhere Publikumswirksamkeit in unserer Programmgestaltung erreichen.“ Das ehemalige Staatliche Sinfonieorchester sollte zu einer Philharmonie mit angeschlossenen Chören umgebaut werden. „Dem damaligen Rat des Bezirkes wurde unterbreitet, dass ein Knabenchor zur Philharmonie gehöre und ein Chorleiter als Dirigent eingestellt werden müsse.“ Somit war Hubert Voigt ab August 1978 dritter Dirigent der Suhler Philharmonie, die Existenz des Knabenchores für die folgenden 14 Jahre gesichert. Voigt konnte seine künstlerische Arbeit frei entfalten.

In zwanzig Jahren intensiver Arbeit führte Voigt den Suhler Knabenchor, eingebettet in das anspruchsvolle Umfeld der Suhler Philharmonie, auf ein beachtliches Konzertniveau. Dabei brachte er jedem einzelnen der heutigen Sänger von „Ars Musica” die Grundlagen guten Chorgesanges bei. Besonderen Wert legte Voigt in seiner Arbeit mit den Knaben auf individuelle Stimmbildung, um jedem Chorsänger ein bewusstes, intensives Gefühl für den Klang der eigenen Stimme zu verleihen. Die Probentätigkeit eines Sängers umfasste wöchentlich im Schnitt sechs Stunden Stimmgruppen- und Gesamtprobe, ein bis zwei Stunden Einzelgesang und nochmals bis zu zwei Stunden Instrumentalunterricht.

1993 verließ Hubert Voigt den Suhler Knabenchor und arbeitete bis 2007 als Musiklehrer an der Jugendmusikschule „Württembergisches Allgäu” in Wangen/Allgäu, wo er bis heute wohnt. Dort begründete er unter anderem den Knabenchor „Cantabile”, ebenso leitete er den Mädchenchor und den Kammerchor der Musikschule bis zum Schuljahresende 2007. In der täglichen Arbeit mit den jüngsten Schülern im Elementarunterricht stellte Voigt seine künstlerische Präzision und seine Beharrlichkeit erneut unter Beweis.

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